Ganz zaghaft reicht die Käferfrau
hier ihrem Mann die Hand.
Bestärkt damit - man sieht's genau -
das treue Partner-Band.
Sie sieht ihn ja so zärtlich an
auch er schaut ganz verzückt.
Es scheint, als wär' hier 'mal ein Paar
vor Liebe gar entrückt! -
Da liegt das kleine Käferkind
in seinem Käferbett.
Die Eltern sitzen froh dabei,
denn nun ist man "komplett".
Die Zukunft sieht so rosig aus
Ihr habt jetzt Haus und Kind.
Doch - gebt nur acht! Manch' Käferchen
wächst einfach zu geschwind!
Macht schön es ihm und habt es lieb
bei Tage wie bei Nacht.
Ihr wißt noch nicht, was es Euch gibt,
wenn es zuerst lacht!
Und ist die Kindheit irgendwann
dann doch einmal vorbei
Dann wird es euch bedeuten,
daß es nun flügge sei! -
Seid dann nicht traurig,
laßt es nur geh'n.
Man wird auf andrer Basis
sich bald schon wiederseh'n.
Bei Käfern ist das leicht gesagt
und doch unendlich schwer. -
Bei uns als Menschen-Eltern
jedoch noch viel, viel mehr! -
Denn leider ist's im Menschenland
nicht alles ganz so leicht,
Auch, wenn ein liebend' Elternpaar
dem Kind die Hände reicht.
Nun wünsche ich zu guter Letzt
Euch DREIEN alles Glück -
Kommt bald nach Eurem Freuden-Rausch
auf diese Welt zurück! -
2007-05-28
2007-05-25
Das Kaffeekränzchen
Zum Kaffeekränzchen trifft man sich
heut' bei Frau Sonnenschein
Als Oberhaupt des Katzen-Clans
lädt sie zum Plaudern ein.
Sie macht sich schön und wählt für heut'
das Kleid aus blauer Seide
Denn Katzen-Gatte Gustav meint,
daß dies sie so gut kleide.
Rasch windet sie ein Schleifchen noch
aus blauem Taft ins Haar
Und Kater Gustav nascht noch schnell
und heimlich vom Tartar.
Dann zieht auch er sich sehr fein an
das Wams aus rotem Leder
Und nimmt von der Garderobe sich
den Hut mit großer Feder.
So feingemacht und gutgelaunt
läuft er zum Stammlokal
Denn dort ist heut' bei Bier und Wein
geheime Katzen-Wahl.
Sehr wicht'ge Männer finden sich
bei diesem Kater-Kränzchen
Bevor sie schließlich setzen sich
richten sie Schlips und Schwänzchen.
Sie holen ihre Pfeifchen vor
und schmauchen eine Runde.
Die Wahl des Katzen-Oberrats
ist nun in aller Munde.
Auch Kater TOBY sieht man hier -
er ist der jüngste Recke.
verfolgt das bunte Treiben doch
auf seiner Schmusedecke.
Nur eine Frau ist heut' dabei
die Sekretärin Line
Sie ist sehr flink und wortgewandt
auf ihrer Schreibmaschine.
Führt auf der Sitzung Protokoll
für alles, was gesagt.
Und ist Respektsperson im Dorf
wenn auch schon recht betagt.
Bis obenhin knöpft sie sich zu
das steife Seidenkleid.
Zum Flirt mit einem Katzen-Mann
war sie noch nie bereit!
Derweil im Hause Sonnenschein
vergnügt man sich famos.
Bei Sahnetorte und Likör
ist ordentlich 'was los.
Die Damen tragen Hüte
mit buntem Band garniert
Und duftig' Sommerkleider
zum Teil ganz keß drapiert!
Die Kleinen sitzen artig
am Tisch bei der Mama
Sie schauen in die Runde
und finden's wunderbar...
Doch plötzlich bringt ein Poltern
die Runde aus dem Trott.
Herein stürzt Kater Gustav
der Anblick ist nicht flott!
Das rote Wams zerrissen
die Feder hinterm Ohr
Umarmt die Frau des Hauses
ihr Lächeln jedoch fror. -
Ihr Gatte, der Gestrenge
sonst König der Moral
War offensichtlich Sieger
bei jener Katzen-Wahl.
Sie schickt erstmal die Kinder
zum Spielen rasch hinaus.
Und bringt dem lieben Manne
schnell einen "Kater-Schmaus".
Sobald er in der Lage
gibt er ganz stolz bekannt
Daß er tatsächlich Sieger ist
im weiten Katzen-Land.
Zwei lange Katzen-Jahre
führt er die Aufsicht nun
und kümmert sich um alle
ob sie nichts Böses tun.
Ganz stolz ist seine Gattin
die Schönste weit und breit.
Sagt plötzlich zu den Damen:
Für Euch wird es nun Zeit!
Ihr müßt nun leider gehen
der Tag mit Euch war schön.
Nehmt eilig Eure Kinder
Tschüß - und auf Wiederseh'n!
Möcht' widmen mich dem Gatten
den eig'nen Kinderlein
und sitzen auf der Bank
im warmen Sonnenschein.
So geht im Katzenleben
der Tag dem Ende zu.
Die Kinder gähnen müde
die Eltern geh'n zur Ruh'!
heut' bei Frau Sonnenschein
Als Oberhaupt des Katzen-Clans
lädt sie zum Plaudern ein.
Sie macht sich schön und wählt für heut'
das Kleid aus blauer Seide
Denn Katzen-Gatte Gustav meint,
daß dies sie so gut kleide.
Rasch windet sie ein Schleifchen noch
aus blauem Taft ins Haar
Und Kater Gustav nascht noch schnell
und heimlich vom Tartar.
Dann zieht auch er sich sehr fein an
das Wams aus rotem Leder
Und nimmt von der Garderobe sich
den Hut mit großer Feder.
So feingemacht und gutgelaunt
läuft er zum Stammlokal
Denn dort ist heut' bei Bier und Wein
geheime Katzen-Wahl.
Sehr wicht'ge Männer finden sich
bei diesem Kater-Kränzchen
Bevor sie schließlich setzen sich
richten sie Schlips und Schwänzchen.
Sie holen ihre Pfeifchen vor
und schmauchen eine Runde.
Die Wahl des Katzen-Oberrats
ist nun in aller Munde.
Auch Kater TOBY sieht man hier -
er ist der jüngste Recke.
verfolgt das bunte Treiben doch
auf seiner Schmusedecke.
Nur eine Frau ist heut' dabei
die Sekretärin Line
Sie ist sehr flink und wortgewandt
auf ihrer Schreibmaschine.
Führt auf der Sitzung Protokoll
für alles, was gesagt.
Und ist Respektsperson im Dorf
wenn auch schon recht betagt.
Bis obenhin knöpft sie sich zu
das steife Seidenkleid.
Zum Flirt mit einem Katzen-Mann
war sie noch nie bereit!
Derweil im Hause Sonnenschein
vergnügt man sich famos.
Bei Sahnetorte und Likör
ist ordentlich 'was los.
Die Damen tragen Hüte
mit buntem Band garniert
Und duftig' Sommerkleider
zum Teil ganz keß drapiert!
Die Kleinen sitzen artig
am Tisch bei der Mama
Sie schauen in die Runde
und finden's wunderbar...
Doch plötzlich bringt ein Poltern
die Runde aus dem Trott.
Herein stürzt Kater Gustav
der Anblick ist nicht flott!
Das rote Wams zerrissen
die Feder hinterm Ohr
Umarmt die Frau des Hauses
ihr Lächeln jedoch fror. -
Ihr Gatte, der Gestrenge
sonst König der Moral
War offensichtlich Sieger
bei jener Katzen-Wahl.
Sie schickt erstmal die Kinder
zum Spielen rasch hinaus.
Und bringt dem lieben Manne
schnell einen "Kater-Schmaus".
Sobald er in der Lage
gibt er ganz stolz bekannt
Daß er tatsächlich Sieger ist
im weiten Katzen-Land.
Zwei lange Katzen-Jahre
führt er die Aufsicht nun
und kümmert sich um alle
ob sie nichts Böses tun.
Ganz stolz ist seine Gattin
die Schönste weit und breit.
Sagt plötzlich zu den Damen:
Für Euch wird es nun Zeit!
Ihr müßt nun leider gehen
der Tag mit Euch war schön.
Nehmt eilig Eure Kinder
Tschüß - und auf Wiederseh'n!
Möcht' widmen mich dem Gatten
den eig'nen Kinderlein
und sitzen auf der Bank
im warmen Sonnenschein.
So geht im Katzenleben
der Tag dem Ende zu.
Die Kinder gähnen müde
die Eltern geh'n zur Ruh'!
2007-05-17
Die Erziehung eines Hasenkindes
Ganz atemlos sitzt Hasen-Franz
geduckt im Nest aus Gras.
Lief aus der Schule ganz geschwind
das Ränzlein wurd' schon naß.
Der warme Frühlingsregen fällt leis'
aufs Dach von Laub.
Der würzig' Duft der Gräser
macht Häschens Sinne taub.
Es atmet tief und selig die Luft
des Frühlings ein.
Und wird ganz plötzlich traurig
grad' hier allein zu sein
Man ist ja schließlich Hase
und schon ein ganzer Mann.
Kennt doch auch von der Häsin
das ganze Drum und Dran.
Das letzte Hasen-Volksfest
hat viel für ihn gebracht.
Er hat getanzt, getrunken
geküßt die halbe Nacht.
Doch hier - im feuchten Grase
allein mit der Natur
Da denkt der Has' ganz plötzlich
ans Hasen-Abitur.
Er muß noch Perlen fädeln
aus Glas auf Schnüre fein.
Und Eier bunt bemalen
fürs kleine Schwesterlein.
Den Oster-Vers noch lernen
ganz artig aus dem Kopf.
Der Hasen-Schuldirektor
zieht sonst an Ohr und Schopf!
Er muß auch für die Schule
noch schreiben groß und klein.
Und noch Figuren turnen
fürs Sportfest vom Verein.
Er kommt aus bess'ren Kreisen
das sieht ein jeder hier.
Und ist der beste Junghas'
hier draußen im Revier. -
Kramt eifrig nun im ränzel
nach Stiften und Papier.
Und schreibt auf blauem Bogen
ein Liebesbrieflein ihr.
Er schreibt der leck'ren Sophie
von mancher Sinneslust
Und räkelt sich im Grase
als wär's der Liebsten Brust.
Er spricht da von Gefühlen
vom Has' zur Hasenfrau
Und würde gern sie führen
hinaus zur grünen Au. -
Doch gelten strenge Regeln
hier drauß' im Hasen-Land
Erst recht für freche Lümmel
mit ihrer schnellen Hand!
So spricht der Hasenvater
gar streng zu seinem Sohn:
"Mein lieber Franz, die Sophie
wirst du doch wohl verschon'!"
Da neigt der Franz, der Hase,
errötend nun sein Haupt
Und sagt zu seinem Vater:
"Was ihr nun immer glaubt!"
Die Mutter steht daneben
und ist gar sehr beleibt.
Und denkt für sich im Geiste,
was ihr Herr Sohn wohl treibt!?
Sie selbst ist nämlich schwanger
vom Hasen-Papa grad'.
Das fünfte Mal - wie schrecklich! -
blieb ihr doch nicht erspart!
So nimmt sie sich das Fränzchen
mal eines Tages vor,
Das Fernseh'n zeigt grad Fußball
der Vater schreit laut: TOR!!!
In dieser ruhigen Stunde
gibt sie ihm das Gefühl
Daß wahre Liebe mehr ist
als einfach nur Gewühl.
Man muß sich r i c h t i g mögen
mit allem Drum und Dran
Mit dieser Lebens-Kunde
kam sie gut bei ihm an.
Von nun an legt er zärtlich
den Arm ums Sophilein.
Und legt mit ihr ein Nest an
weit draußen hinterm Hain.
Er nimmt nun Zeit und Muße
zum Kennenlernen sich.
Und läßt in schlechten Zeiten
die Liebste nicht im Stich! -
Von beiden Hasen-Eltern
ist Mutter Diplomat.
Der Vater ist viel strenger
und urteilt oft so hart.
Man sieht - im Hasenleben
Ist's auch nicht immer leicht,
Wenn Hasen wie die Menschen
die große Angst beschleicht...
geduckt im Nest aus Gras.
Lief aus der Schule ganz geschwind
das Ränzlein wurd' schon naß.
Der warme Frühlingsregen fällt leis'
aufs Dach von Laub.
Der würzig' Duft der Gräser
macht Häschens Sinne taub.
Es atmet tief und selig die Luft
des Frühlings ein.
Und wird ganz plötzlich traurig
grad' hier allein zu sein
Man ist ja schließlich Hase
und schon ein ganzer Mann.
Kennt doch auch von der Häsin
das ganze Drum und Dran.
Das letzte Hasen-Volksfest
hat viel für ihn gebracht.
Er hat getanzt, getrunken
geküßt die halbe Nacht.
Doch hier - im feuchten Grase
allein mit der Natur
Da denkt der Has' ganz plötzlich
ans Hasen-Abitur.
Er muß noch Perlen fädeln
aus Glas auf Schnüre fein.
Und Eier bunt bemalen
fürs kleine Schwesterlein.
Den Oster-Vers noch lernen
ganz artig aus dem Kopf.
Der Hasen-Schuldirektor
zieht sonst an Ohr und Schopf!
Er muß auch für die Schule
noch schreiben groß und klein.
Und noch Figuren turnen
fürs Sportfest vom Verein.
Er kommt aus bess'ren Kreisen
das sieht ein jeder hier.
Und ist der beste Junghas'
hier draußen im Revier. -
Kramt eifrig nun im ränzel
nach Stiften und Papier.
Und schreibt auf blauem Bogen
ein Liebesbrieflein ihr.
Er schreibt der leck'ren Sophie
von mancher Sinneslust
Und räkelt sich im Grase
als wär's der Liebsten Brust.
Er spricht da von Gefühlen
vom Has' zur Hasenfrau
Und würde gern sie führen
hinaus zur grünen Au. -
Doch gelten strenge Regeln
hier drauß' im Hasen-Land
Erst recht für freche Lümmel
mit ihrer schnellen Hand!
So spricht der Hasenvater
gar streng zu seinem Sohn:
"Mein lieber Franz, die Sophie
wirst du doch wohl verschon'!"
Da neigt der Franz, der Hase,
errötend nun sein Haupt
Und sagt zu seinem Vater:
"Was ihr nun immer glaubt!"
Die Mutter steht daneben
und ist gar sehr beleibt.
Und denkt für sich im Geiste,
was ihr Herr Sohn wohl treibt!?
Sie selbst ist nämlich schwanger
vom Hasen-Papa grad'.
Das fünfte Mal - wie schrecklich! -
blieb ihr doch nicht erspart!
So nimmt sie sich das Fränzchen
mal eines Tages vor,
Das Fernseh'n zeigt grad Fußball
der Vater schreit laut: TOR!!!
In dieser ruhigen Stunde
gibt sie ihm das Gefühl
Daß wahre Liebe mehr ist
als einfach nur Gewühl.
Man muß sich r i c h t i g mögen
mit allem Drum und Dran
Mit dieser Lebens-Kunde
kam sie gut bei ihm an.
Von nun an legt er zärtlich
den Arm ums Sophilein.
Und legt mit ihr ein Nest an
weit draußen hinterm Hain.
Er nimmt nun Zeit und Muße
zum Kennenlernen sich.
Und läßt in schlechten Zeiten
die Liebste nicht im Stich! -
Von beiden Hasen-Eltern
ist Mutter Diplomat.
Der Vater ist viel strenger
und urteilt oft so hart.
Man sieht - im Hasenleben
Ist's auch nicht immer leicht,
Wenn Hasen wie die Menschen
die große Angst beschleicht...
2007-05-15
Im Krankheitsfall...
Der Hase liegt nun krank zu Haus.
Er huster schwer und geht nicht 'raus.
Der Doktor - übrigens kein Hase
Prüfte weder Brust noch Nase!
Codein schrieb er ihm auf
Nun nimmt alles seinen Lauf!
Quarkig ist er, matt und schlapp
Mäkelt rum - und nicht zu knapp!
Frau Hase saust zur Post noch eilig
Des Hasen Leben ist ihr heilig!
E r wünscht, daß man für ihn bete
Doch s i e schickt ihm C.A.R.E.-Pakete!!!
Denn sie liebt ihn ja so doll
Ist des Lobes für ihn voll.
Und so packt sie in die Tüte
Tee von der Kamillen-Blüte
Auch der Fenchel zum Genuß
Ist ein ernstgemeintes MUSS!
IPALAT - wenn er's nur wüßte
Ist sehr gut für Hasenbrüste!
Und so schmiert er sich voll Frust
Dieses auf die wollene Brust.
Auch der braune Hustensaft
Gibt dem Kerlchen neue Kraft.
Und zum Schluß noch 'was zum Knabbern
Ach! wie wird der Hase sabbern! -
Wenn der Kleine dies genommen
Ist Frau Has' ihm wohlgesonnen.
Und - wenn erst die Sonne scheint
Ist man wieder froh vereint.
Legt sich schön in Blumenwiesen
Mit der Hasenfrau - der Liesen.
Und man räkelt sich vor Wonne
In der warmen Mittagssonne.
So ist alles gut und schön
Bis wir uns bald wiederseh'n!
Er huster schwer und geht nicht 'raus.
Der Doktor - übrigens kein Hase
Prüfte weder Brust noch Nase!
Codein schrieb er ihm auf
Nun nimmt alles seinen Lauf!
Quarkig ist er, matt und schlapp
Mäkelt rum - und nicht zu knapp!
Frau Hase saust zur Post noch eilig
Des Hasen Leben ist ihr heilig!
E r wünscht, daß man für ihn bete
Doch s i e schickt ihm C.A.R.E.-Pakete!!!
Denn sie liebt ihn ja so doll
Ist des Lobes für ihn voll.
Und so packt sie in die Tüte
Tee von der Kamillen-Blüte
Auch der Fenchel zum Genuß
Ist ein ernstgemeintes MUSS!
IPALAT - wenn er's nur wüßte
Ist sehr gut für Hasenbrüste!
Und so schmiert er sich voll Frust
Dieses auf die wollene Brust.
Auch der braune Hustensaft
Gibt dem Kerlchen neue Kraft.
Und zum Schluß noch 'was zum Knabbern
Ach! wie wird der Hase sabbern! -
Wenn der Kleine dies genommen
Ist Frau Has' ihm wohlgesonnen.
Und - wenn erst die Sonne scheint
Ist man wieder froh vereint.
Legt sich schön in Blumenwiesen
Mit der Hasenfrau - der Liesen.
Und man räkelt sich vor Wonne
In der warmen Mittagssonne.
So ist alles gut und schön
Bis wir uns bald wiederseh'n!
2007-05-14
Weißt Du eigentlich, wie lieb ich Dich hab?
Ganz zaghaft reicht die Käferfrau hier
ihrem Mann die Hand.
Bestärkt damit - man sieht's genau - das
treue Partner-Band.
Sie schaut ihn ja so zärtlich an, auch er
schaut ganz verzückt.
Es scheint, als wär' hier mal ein Paar
vor Liebe ganz entrückt...
Sanft streichelt sie dem Käfer-Mann
das weiche Rückenhaar.
Sie schauen Aug' in Aug' sich an
und finden's wunderbar!
Und - glaube mir, mein lieber Schatz, trotz
dieser hölzern' Bank
Geht schnelltens die Laterne aus
und beide liegen lang...
Sie lieben sich - das sieht man doch - so
wie ein Menschen-Paar,
Das Dir und mir sehr gut bekannt,
Auch sie sind wunderbar.
Doch leider ist's im Menschenland nicht
alles ganz so leicht.
Auch, wenn die Menschenfrau dem Mann
z w e i liebend' Hände reicht!
So sag' ich Dir - es fällt mir leicht -
ich liebe Dich so sehr.
Das Warten mit dem Drum und Dran fällt,
wenn man liebt, nicht schwer.
ihrem Mann die Hand.
Bestärkt damit - man sieht's genau - das
treue Partner-Band.
Sie schaut ihn ja so zärtlich an, auch er
schaut ganz verzückt.
Es scheint, als wär' hier mal ein Paar
vor Liebe ganz entrückt...
Sanft streichelt sie dem Käfer-Mann
das weiche Rückenhaar.
Sie schauen Aug' in Aug' sich an
und finden's wunderbar!
Und - glaube mir, mein lieber Schatz, trotz
dieser hölzern' Bank
Geht schnelltens die Laterne aus
und beide liegen lang...
Sie lieben sich - das sieht man doch - so
wie ein Menschen-Paar,
Das Dir und mir sehr gut bekannt,
Auch sie sind wunderbar.
Doch leider ist's im Menschenland nicht
alles ganz so leicht.
Auch, wenn die Menschenfrau dem Mann
z w e i liebend' Hände reicht!
So sag' ich Dir - es fällt mir leicht -
ich liebe Dich so sehr.
Das Warten mit dem Drum und Dran fällt,
wenn man liebt, nicht schwer.
2007-05-13
Erfahrungen
Nicht, daß ich nicht auch etwas von Moral hielte, aber es gibt eben Zeiten, in denen sie lästig und verlogen ist und sich sicher jeder wünscht, diesen Begriff in keinem Wörterbuch zu finden.
Doch, was die Menschen künstlich herbeigezaubert haben, gilt mittlerweile nicht mehr nur für sie selber, sondern auch für jeden anderen Bereich, in dem es um das Leben an sich geht.
Sehen wir einmal, wie schwer Jugendliche im Allgemeinen damit umgehen und geben wir doch ruhig zu, daß wir, die mittlere Generation, schlicht die Hälfte davon schon wieder vergessen hatten!
Wir träumen uns jetzt in ein Märchen, das uns mitten in den Alltag einer gemischten Schule versetzt:
Plötzlich küßt vor der Latrine
Heinz die schüchterne Christine.
Er umarmt sie hintenrum
noch schaut sie ein wenig dumm.
Denn sie konnte sich nicht wehren
um den Buben zu bekehren.
Aber jetzt weiß sie genau
warum ihr so oftmals flau.
Liebe hat sie eingeholt
und ganz einfach umgepolt.
Wie soll es nun weitergehn?
Doch beizeiten wird man sehn.
Beide gehn zurück zur Klasse
ignorieren schlicht die Masse
Später gehts im Pausenhof
rasch hinaus zum heißen Schwoof.
Hei, wie da die Röcke fliegen
wenn sie sich im Rhythmus biegen!
Ganz erhitzt vom schnellen Tanz
läßt man jegliche Distanz.
Doch nun langt ein andrer Knabe
munter zu mit viel Gehabe
reißt Christine wild am Zopf
bald schon springt ein loser Knopf!
Heinz will sie noch schnell beschützen
die Gelegenheit auch nützen
denn bei diesem Handgemenge
wird ihr die Montur zu enge.
Es entspringt dem Unterhemd
was den Mann vom Weibe trennt.
Wütend fuchtelt Heinz herum
doch er ist hier nicht so dumm
sich dem Ärger hinzugeben
und benimmt sich nicht daneben.
Außer Atem noch vom Tanze
bricht dem Frieden er die Lanze
hält dem Kerl die Pfote hin
denn Vertragen macht hier Sinn.
Stolz zeigt sich nun auch Christine
doch verzieht sie keine Miene.
Zügig leert sich nun der Platz
Heinz am Arm mit seinem Schatz.
Und dem Lehrer kommt zu Ohren
wodurch dieser Streit geboren.
Nimmt sogleich sie in Klausur
rigoros als Ochsentour!
Rasch läßt er die Hasen schreiben
wie Verstand ist zu betreiben
wofür man sein Köpfchen nutzt
mancher Has' beim Thema stutzt.
Bei der Schreiberei kommt raus
daß, wer lebt in Saus und Braus
doch den kürzeren meist zieht
wenn er der Moral entflieht!
Dennoch ist hier folgerichtig
daß Erfahrung auch sehr wichtig
aber ohne dieses Zerren
das gilt hier für all die Herren
vor und nach der Pubertät
Einsicht kommt meist viel zu spät!
Die Geduld wär' wohl das Beste
möglichst bis zum Hochzeitsfeste
aber mancher Hase flucht
weil er doch auch Liebe sucht!
Also, bleibt es gar nicht aus
wenn die Eltern nicht im Haus
SIE ganz heimlich einzuladen
doch, wer übersieht den Schaden
der den beiden wohl entsteht
wenn sie plötzlich schwanger geht?
Denn so häufig folgt auf Lust
manches Mal ganz einfach Frust
und man sollte überlegen
eh' sich die Hormone regen
wie man all' das schaffen kann
und dies gilt für Frau und Mann!
Günstig wär' wenn sie sich zügeln
und sich anders zu beflügeln
Heitere Vokabelspiele
führen auch zu manchem Ziele
wenn zu später Mittagszeit
Lernen wäre ganz gescheit!
Und man spürt vertrautes DU
wirft sich selig Blicke zu
die da zeugen von der Liebe
und es stauen sich die Triebe.
Bis man kurz vorm Abitur
wirklich wünscht sich eines nur:
Nämlich endlich achtzehn sein
und mit ihr bei Kerzenschein
eilig alles nachzuholen
und man freut sich ganz verstohlen.
Ja, so ist es wohl bei allen
die so manches Wohlgefallen
erst einmal beiseite stellen
außer, man ist von den Schnellen
die auf Biegen und auf Brechen
weil sie wohl auch von den Frechen
alles und noch wie von Sinnen
eben viel zu früh beginnen.
Aber nun zurück zum Märchen
unseres vorgenannten Pärchen:
Beide haben es geschafft
und sich mühsam aufgerafft
Ruhe und Geduld zu wahren
und so günstiger zu fahren.
Nun ist es schon Jahre her
und man liebt sich immer mehr.
Die Probleme sind geblieben:
Sie will sechs, er aber sieben
Kinderlein zum Eheglück
rückt schnell ran ans beste Stück!
Doch, man einigt sich mal wieder
seufzend lockert sie das Mieder
und so geht es Schlag auf Schlag
weil man sich so gerne mag!
Sind wir jetzt schon bald am Ende?
Nein, es kommt zwar bald die Wende
denn für eignen Kindersegen
will sich einfach nichts mehr regen.
Dennoch geht es lustig weiter
war bisher zwar alles heiter
hat der Sohn zum Elternschrecke
heimlich eine Deern zum Zwecke
innre Triebe abzuwehren
und er würd' so gern verkehren...
Doch, was die Menschen künstlich herbeigezaubert haben, gilt mittlerweile nicht mehr nur für sie selber, sondern auch für jeden anderen Bereich, in dem es um das Leben an sich geht.
Sehen wir einmal, wie schwer Jugendliche im Allgemeinen damit umgehen und geben wir doch ruhig zu, daß wir, die mittlere Generation, schlicht die Hälfte davon schon wieder vergessen hatten!
Wir träumen uns jetzt in ein Märchen, das uns mitten in den Alltag einer gemischten Schule versetzt:
Plötzlich küßt vor der Latrine
Heinz die schüchterne Christine.
Er umarmt sie hintenrum
noch schaut sie ein wenig dumm.
Denn sie konnte sich nicht wehren
um den Buben zu bekehren.
Aber jetzt weiß sie genau
warum ihr so oftmals flau.
Liebe hat sie eingeholt
und ganz einfach umgepolt.
Wie soll es nun weitergehn?
Doch beizeiten wird man sehn.
Beide gehn zurück zur Klasse
ignorieren schlicht die Masse
Später gehts im Pausenhof
rasch hinaus zum heißen Schwoof.
Hei, wie da die Röcke fliegen
wenn sie sich im Rhythmus biegen!
Ganz erhitzt vom schnellen Tanz
läßt man jegliche Distanz.
Doch nun langt ein andrer Knabe
munter zu mit viel Gehabe
reißt Christine wild am Zopf
bald schon springt ein loser Knopf!
Heinz will sie noch schnell beschützen
die Gelegenheit auch nützen
denn bei diesem Handgemenge
wird ihr die Montur zu enge.
Es entspringt dem Unterhemd
was den Mann vom Weibe trennt.
Wütend fuchtelt Heinz herum
doch er ist hier nicht so dumm
sich dem Ärger hinzugeben
und benimmt sich nicht daneben.
Außer Atem noch vom Tanze
bricht dem Frieden er die Lanze
hält dem Kerl die Pfote hin
denn Vertragen macht hier Sinn.
Stolz zeigt sich nun auch Christine
doch verzieht sie keine Miene.
Zügig leert sich nun der Platz
Heinz am Arm mit seinem Schatz.
Und dem Lehrer kommt zu Ohren
wodurch dieser Streit geboren.
Nimmt sogleich sie in Klausur
rigoros als Ochsentour!
Rasch läßt er die Hasen schreiben
wie Verstand ist zu betreiben
wofür man sein Köpfchen nutzt
mancher Has' beim Thema stutzt.
Bei der Schreiberei kommt raus
daß, wer lebt in Saus und Braus
doch den kürzeren meist zieht
wenn er der Moral entflieht!
Dennoch ist hier folgerichtig
daß Erfahrung auch sehr wichtig
aber ohne dieses Zerren
das gilt hier für all die Herren
vor und nach der Pubertät
Einsicht kommt meist viel zu spät!
Die Geduld wär' wohl das Beste
möglichst bis zum Hochzeitsfeste
aber mancher Hase flucht
weil er doch auch Liebe sucht!
Also, bleibt es gar nicht aus
wenn die Eltern nicht im Haus
SIE ganz heimlich einzuladen
doch, wer übersieht den Schaden
der den beiden wohl entsteht
wenn sie plötzlich schwanger geht?
Denn so häufig folgt auf Lust
manches Mal ganz einfach Frust
und man sollte überlegen
eh' sich die Hormone regen
wie man all' das schaffen kann
und dies gilt für Frau und Mann!
Günstig wär' wenn sie sich zügeln
und sich anders zu beflügeln
Heitere Vokabelspiele
führen auch zu manchem Ziele
wenn zu später Mittagszeit
Lernen wäre ganz gescheit!
Und man spürt vertrautes DU
wirft sich selig Blicke zu
die da zeugen von der Liebe
und es stauen sich die Triebe.
Bis man kurz vorm Abitur
wirklich wünscht sich eines nur:
Nämlich endlich achtzehn sein
und mit ihr bei Kerzenschein
eilig alles nachzuholen
und man freut sich ganz verstohlen.
Ja, so ist es wohl bei allen
die so manches Wohlgefallen
erst einmal beiseite stellen
außer, man ist von den Schnellen
die auf Biegen und auf Brechen
weil sie wohl auch von den Frechen
alles und noch wie von Sinnen
eben viel zu früh beginnen.
Aber nun zurück zum Märchen
unseres vorgenannten Pärchen:
Beide haben es geschafft
und sich mühsam aufgerafft
Ruhe und Geduld zu wahren
und so günstiger zu fahren.
Nun ist es schon Jahre her
und man liebt sich immer mehr.
Die Probleme sind geblieben:
Sie will sechs, er aber sieben
Kinderlein zum Eheglück
rückt schnell ran ans beste Stück!
Doch, man einigt sich mal wieder
seufzend lockert sie das Mieder
und so geht es Schlag auf Schlag
weil man sich so gerne mag!
Sind wir jetzt schon bald am Ende?
Nein, es kommt zwar bald die Wende
denn für eignen Kindersegen
will sich einfach nichts mehr regen.
Dennoch geht es lustig weiter
war bisher zwar alles heiter
hat der Sohn zum Elternschrecke
heimlich eine Deern zum Zwecke
innre Triebe abzuwehren
und er würd' so gern verkehren...
-13-2/75-
Es ist
wunderbar
zu leben
sich zu spüren
fühlen zu können
sich äußern dürfen
oder mehr
innerlich
zu sein.
Schön ist es
ja, wirklich
und dennoch
sind da
Schatten
von Sonne
durchbrochen
denn das Leben
hat viele Facetten
und stark
mußt du sein
um wirklich alles
hinzunehmen
wie es kommt!
wunderbar
zu leben
sich zu spüren
fühlen zu können
sich äußern dürfen
oder mehr
innerlich
zu sein.
Schön ist es
ja, wirklich
und dennoch
sind da
Schatten
von Sonne
durchbrochen
denn das Leben
hat viele Facetten
und stark
mußt du sein
um wirklich alles
hinzunehmen
wie es kommt!
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